Begeben Sie sich in Nordjütland auf Geisterjagd
Begeben Sie sich auf eine gruselige Reise durch die Geistergeschichten Nordjütlands. Tauchen Sie ein in die Geheimnisse hinter alten Schlössern, heimgesuchten Gemälden und düsteren Stränden, an denen nachts angeblich Geister umherwandeln. Entdecken Sie die faszinierenden, aber auch beängst


Das am stärksten von Geistern heimgesuchte Hotel in Dänemark
Im Helnan Phønix kann man gleich drei Geister antreffen. Das Hotel hat eine düstere Geschichte, die bis ins Jahr 1853 zurückreicht, als Brigadier William von Halling aus Indien mit Sklaven nach Aalborg zurückkehrte, die im Keller eingesperrt wurden. Halling hatte auch eine Frau, die nicht schwanger werden konnte, und für jedes Jahr, in dem sie nicht schwanger wurde, soll Halling ihr ein Gelenk gebrochen haben. Schließlich mauerte er sie im Keller ein. All dies hat dazu geführt, dass es viele Geschichten über verschiedene Geister gibt, zum Beispiel über ein Dienstmädchen und einen hilfsbereiten Tellerwäscher.

Der Geist des Klosters von Aalborg
Im Kloster von Aalborg spuken zwei Geister. Der eine ist ein Mann, der in der Silvesternacht ruhelos durch die Gänge wandert. Der andere ist eine Frau. Es gibt verschiedene Geschichten darüber, wer sie ist. Manche sagen, sie sei eine Nonne, die von einem Mönch schwanger wurde. Andere glauben, sie habe eine stürmische Beziehung zu einem reichen Mann gehabt und sei gestorben, nachdem man sie im Keller eingemauert habe. Man sieht die Frau nie, aber man spürt sie, denn sie haucht den Menschen in den Nacken, wenn sie vorbeigeht.

Der Kerker im Schloss Aalborghus
Im Kerker des Schlosses Aalborghus ist es feucht, dunkel und es gibt keine frische Luft. Die Geschichte des Kerkers reicht bis ins Jahr 1620 zurück, als dort zehn Frauen wegen Hexerei inhaftiert waren. Die Frauen waren ein Jahr lang inhaftiert, bevor sie schließlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Die Frauen waren inhaftiert worden, weil sie eine Wachsfigur angefertigt hatten, die sie nach der Frau des Stadtrats benannt hatten. 25 Jahre später war der Kerker erneut voll, als schwedische Soldaten jütländische Bauern dort einsperrten.

Geister im Aalborg-Theater
Das alte Theater in Aalborg befindet sich seit mehr als 140 Jahren in der Jernbanegade 11 und hat im Laufe der Zeit so einiges erlebt. Im Theater gibt es sowohl ständige Geistergäste als auch solche, die nur kurz zu Besuch sind. Vor einigen Jahren gab es dort einen festangestellten Pförtner, der mit seinem Hund herumlief und Wache hielt. Besucher des Theaters konnten erleben, dass er direkt durch sie hindurchging, anstatt um sie herumzugehen.
Das Theater empfängt auch einige ungewöhnliche Gäste. Einmal war es eine Gruppe von Geisterwikinger, die einer Generalprobe beiwohnen wollten und auf den Zuschauerrängen saßen.

Das Teufelsnest in der Budolfi-Kirche
Die Budolfi-Kirche ist seit dem 10. Jahrhundert ein fester Bestandteil von Aalborg. Im Aalborg des 19. Jahrhunderts glaubte man, dass der Teufel ganz oben im Kirchturm sein Nest hatte. Dazu gehörte auch, dass man vom Teufel überfallen würde, wenn man den Kirchenglocken zu nahe kam.
Auf dem Budolfi-Platz unterhalb der Kirche kann es vorkommen, dass man einen Leichenwagen sieht. Eine Frau erzählte einmal, dass sie einen gespenstischen Leichenwagenzug an sich vorbeiziehen sah und einige Tage später starb jemand in der Gegend. Wenn man also Leichenwagen sieht, ist das ein Zeichen dafür, dass jemand sterben wird.

Der Graue Mann auf Store Restrup
Das Hauptgebäude von Store Restrup stammt aus dem Jahr 1723, doch gibt es bereits Erwähnungen des Ortes aus dem Jahr 1314, sodass natürlich einige Geister mit diesem Ort in Verbindung stehen. Einer davon ist der Geist von Iwer Rosenkrantz Levertzaw, der umherwandert und mit Erde wirft, um einen Goldschatz zu finden. Es heißt, an dem Tag, an dem das Herrenhaus abbrennt, werde man den Schatz finden, der genug Gold enthält, um das Anwesen wieder aufzubauen.
Außerdem schleicht dort eine stille, weiß gekleidete Dame umher, die eine Vorliebe für kleine Kinder hat und schlafenden Kleinkindern ein Lächeln schenkt und ihnen leise einen Kuss auf die Stirn drückt.

Das Frauengeist auf Sæbygaard
Mehrfach wurde beobachtet, dass eine geheimnisvolle weibliche Gestalt in einem schwarzen Kleid durch die Säle des Schlosses wandert. Man hört das Knarren einer Tür und dann leise Schritte durch den Rittersaal, die schließlich im Turmzimmer enden, wo möglicherweise ein Verbrechen begangen wurde. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, wer diese Frau sein könnte: Pernille Oxe, die den Nordflügel erbaute; Karen Skeel, die Männer nach ihrer Pfeife tanzen lassen konnte; und schließlich Elisabeth Bille, die als strenge Dame bekannt war.

Die weiße Dame auf Schloss Voergaard
Auf Schloss Voergaard gibt es viele Geschichten über Spukerscheinungen. Die ehemalige Besitzerin des Schlosses, Ingeborg Skeel, die den Ruf hatte, eine bösartige Frau zu sein, wurde oft auf dem Schloss gesehen. Mit ihrem schlechten Ruf gingen auch viele Geschichten über ihre Missetaten einher. Unter anderem soll sie ihren Bauherrn in den Burggraben gestoßen, Kindern die Finger abgeschnitten haben, um Getreide zu stehlen, und ein Mädchen, das schwanger geworden war, im Turmzimmer getötet haben. Ein Hinweis darauf ist auf dem Boden des Turmzimmers zu sehen, wo sich ein Blutfleck nicht abwaschen lässt.

Soldatengeister im Fort Bangsbo
During the Second World War, Bangsbo Fort’s coastal battery was a strategic location where many grim events took place. Over 1,500 war victims are buried in Frederikshavn cemetery. The story of a German aeroplane that crashed into the sea south of Frederikshavn also lives on as Denmark’s only ‘ghost plane’, which you might be lucky enough to spot.
Today, at Bangsbo Fort, you can visit exhibitions that will send a shiver down your spine.

Geister im Bangsbo-Küstenmuseum
Das Herrenhaus in Bangsbo war schon immer mit Geschichten über Geister und Gespenster verbunden. Hier hat man schon alles Mögliche erlebt: von unerklärlichen Schritten auf dem Dachboden über eine singende Frau, die niemand finden kann, bis hin zu dem Baumeister, der eingemauert wurde, und einem Besuch der berüchtigten Ingeborg Skeel.

Geistermünzen im Ruths Hotel
Im alten Ruths Hotel in Skagen spukt einer der ehemaligen Besitzer herum, nämlich Johan Olaf Dahler. Hier kann man gelegentlich 2-Kronen-Münzen im gesamten Hotel finden. Die Haushälterin des Ruths Hotels entdeckte 2-Kronen-Münzen, die auf den ausgestellten Gemälden und Skulpturen versteckt waren. Eine 2-Kronen-Münze wurde im Altdänischen „Daler“ genannt, genau wie der Name des früheren Besitzers des Ruths Hotels.
Das Personal des Ruths Hotels ist sich sicher, dass der ehemalige Besitzer die „Daler“ hinterlassen hat, um vor einem Wasserschaden im Kaminzimmer zu warnen.

Gemälde einer Figur im Skagens Museum
Skagen ist weltbekannt für seine Skagen-Maler, die vom Licht der Region begeistert waren. Einer von ihnen war P. S. Krøyer, der unter anderem 1888 das Gemälde „Hip, Hip, Hurra!“ malte. Das Gemälde war mehrere Jahre lang in Göteborg ausgestellt, doch als es 2005 an das Skagens Museum ausgeliehen wurde, entdeckte man etwas Neues. Im Hintergrund des Bildes war eine Gestalt aufgetaucht. Ob sie schon immer dort war oder sich später eingeschlichen hat, weiß man nicht.

Hausbesuch im Hjorths Badehotel
Im Hjorths Badehotel in Skagen kann es vorkommen, dass man Engel Kristine begegnet, dieser winzigen, gebeugten Frau in einem hellen Sommerkleid. Engel Kristine verbrachte ihr kurzes Leben zu Beginn des Jahrhunderts im Hjorths Badehotel, bevor sie an der Spanischen Grippe starb.
Die Atmosphäre im Hotel erinnert an die Zeit seiner Eröffnung im Jahr 1890, und vielleicht sieht man Engel Kristine deshalb zu jeder Tages- und Nachtzeit. Man kann sie sehen, wie sie leise und nach vorne gebeugt, als trüge sie schweres Gepäck, an der Ostseite des Hotels entlanggeht, an den weißen Türen vorbei, um den Giebel herum, und dann verschwindet sie.

Strandungsgeister auf Læsø
Die Gewässer um Læsø galten schon immer als besonders gefährlich, da sie sowohl viele Riffe als auch flache Stellen aufweisen. Im Laufe der Zeit kam es daher rund um Læsø zu bis zu 1.100 Schiffbrüchen und Strandungen. In armen Zeiten war Strandgut sehr begehrt. So begehrt, dass die Einheimischen angeblich Seeleute, die an Land gespült worden waren, getötet und in den Dünen begraben haben sollen.
Die vielen in den Dünen begrabenen Seeleute finden keine Ruhe und spuken nach Einbruch der Dunkelheit. Aus diesem Grund wagt sich kein Einwohner von Læsø bei Dunkelheit an den Strand.